Dienstag, 14. Mai 2013

Triathlonerlebnis Buschhütten ...

Am 12. Mai 2013 war für mich eigentlich , wie im letzten Jahr, der Iserlohn Triathlon geplant.
Nachdem ich zwei Wochen vor Start die Absage des Iserlohn Tirathlons (Radstrecke wurde nicht genehmigt) per Mail erhielt, war ich erstmal verärgert. Die Sprintdistanz passte perfekt in meinen Saisonplan, was nun ...?

Der erste Gedanke der mir in den Kopf kam, war, dass am gleichen Wochenende der Swim and Run in Kölle im und um den Fühlinger See stattfinden sollte. Ich hatte mir schon ausgemalt die kurze Distanz von 1 km Schwimmen und 7 km Laufen zu bewältigen. Aufgrund der Tatsache, dass die Onlineanmeldung schon geschlossen war, wollte ich mich am Wettkampftag nachmelden. Als ich Donnerstag und Freitag allerdings die Wettervorhersagen gecheckt hatte und der Fühlinger See eine Wassertemperatur von 15 Grad aufwies, war mir klar, da habe ich keine Böcke drauf.



Ivo, Lena und Andi

 Lena, eine meiner Tri Club Trainingskollegen, wollte eigentlich ihren ersten Triathlon in Iserlohn machen. Sie entschied sich nach der Absage beim Triathlon in Buschhütten mitzumachen. Ivo alias Faris und Andi (Triathlet des Jahres) wollten als Unterstützung mit nach Buschhütten düsen, um zu motivieren, anzufeuern und Zeiten durchzugeben. Außerdem hatte Ivo sein Kameraequipment mit am Start, um anschließend ein schönes Filmchen zusammenzuschneiden.
Da die drei noch ein Platz im Auto hatten, entschied ich mich spontan, mit nach Buschhütten zu pilgern.
Kameramann Ivo in Action

Und das stellte sich als völlig richtige Entscheidung heraus. Wir verbrachten einen spannungsgelandenen, aufregenden, anstrengenden, aber vorallem sehr lustigen Tag zusammen. Aber von vorne ...
 Lena`s Start war um 11:25 Uhr. Im Vorfeld hatten wir ausreichend Zeit uns die Wettkampfstätte mit den Wechselzonen genau anzuschauen und alles andere für den Wettkampf vorzubereiten. Dann fiel für Lena der Startschuss in einer reinen Frauenstartergruppe. Sie kam als eine der ersten aus dem Wasser und legte einen schnellen Wechsel auf`s Rad hin.
Lena beim Rad Check-In

Währenddessen gingen Andi, Ivo und ich in Richtung Radstrecke. Diese Radstrecke machte einen klasse Eindruck. Es wurde ein kompletter Autobahnabschnitt gesperrt, also konnte man so richtig in die Pedale drücken. Lena platzierte sich unter den Top Ten und legte auf dem Rad eine super Performance hin. Nachdem 2 der 3 Radrunden absolviert waren, hieß es für das dreiköpfige Supporterteam, auf zur Laufstrecke. Dort angekommen musste wir nicht lange warten, bis wir einen noch schnelleren Wechsel vom Rad in die Laufschuhe bei Lena bewundern konnten. 
Yummy, Rhabarberkuchen


Auf dem Rundkurs, der 5 Mal zu durchlaufen war, merkte man Lena an, dass sie im Wasser und vorallem auf dem Rad gut Gas gegeben hatte. Sie lief 34 Minuten, wurde von einigen Frauen überholt, aber kämpfte bis zum Ende. Am Ende kann sie wirklich stolz auf sich sein, einen so guten ersten Triathlon absolviert zu haben. Auch Ivo und Andi waren begeistert, denn sie erinnerten sich noch an ihren ersten Triathlon und wie sie sich dabei angestellt hatten. Dann hieß es duschen, erholen und den Rhabarberkuchen von Andi und Ivo mampfen. Denn der Tag war noch lange nicht vorbei ...
Waschmaschine im Turbomodus

In Buschhütten fand heute nämlich nach den Volksdistanzlern der Start der 1. Bundesliga Triathlon Damen und Herren statt. Mit dabei waren wirkliche Topathleten, wie Steffen Justus, Maik Petzold, Mario Mola, uvm.

Nachdem die Frauen ein wirklich tolles Rennen abgeliefert hatten, warteten wir gespannt auf die Männer. Und dann ging es los. Die Männer hämmerten durch das Wasser und schwammen 200m in 02:05 Minuten, einfach nur krank.


Radkurs auf der Autobahn

Beim Zuschauen auf der Radstrecke wurden wir auch nicht, das  junge Team aus dem Saarland, Buschhütten und Potsdam fuhren in geringem Abstand hintereinander her und machten ordentlich Tempo.
In einem größeren Abstand folgte ein großer Pulk, in dem mehrere Teams über die Autobahn ballerten und schön im Windschatten fuhren, wovon am Ende lediglich das Kölner Triathlon Team eine Zeitstrafe erhielt.


Jonathan Zipf, Maik Petzold, Steffen Justus
und Mario Mola bauen den Vorsprung aus



Auf der Laufstrecke ging es dann richtig zur Sache, Buschhütten setzte sich schnell an die Spitze vor die Potsdamer und die jungen Saarländer. Es ist schon krass anzusehen, wie schnell die Jungs unterwegs sind und was für einen tollen Laufstil ein Großteil der Athleten hat. In dem Slowmotionvideo kann man vorallem die raumgreifenden Schritte bewundern. Am Ende siegte Buschhütten vor Potsdam und dem Saarländer Team.
Das Rennen war echt super anzuschauen und ich bin jetzt nochmal mehr bis in die Haarspitzen motiviert und freue mich schon auf den nächsten Triathlon, wo ich dann auch wieder selbst starten werden.
Jetzt heißt es mal wieder Trainieren, damit ich demnächst auch so flott wie die Jungs unterwegs bin.



Die drei führenden Teams Buschhütten, Saarland und Potsdam auf der Laufstrecke
Zieleinlauf 1. Triathlon Bundesliga Männer

Hier findet ihr Bilder und einen weiteren Bericht zum Triathlonspektakel in Buschhütten:
http://www.triathlife.de/?p=1302
 


Donnerstag, 2. Mai 2013

Run and Roll...

Am Tag der Arbeit ging es bei sonnigem Wetter für mich nach Mönchengladbach zum Duathlon. Den wirklich schönen Wettkampf hatte ich schon im letzten Jahr absolviert und ich hatte mir vorgenommen, meine Zeit nochmal runterzuschrauben.
Katha und ich starteten morgens um kurz vor 8 Uhr in Richtung Gladbach. Mit dabei waren unsere zwei Unterstützer, Fotografen und Motivatoren Andi und Caro, die uns während des Wettkampfes nach vorne peitschten und die Zeiten durchgaben.
Nachdem wir unsere Wechselzone eingerichtet hatten, hieß es um 10 Uhr, Start für die Frauen. Und 15 Minuten später hieß es auch für mich "Let`s get ready to rumble".
Schon im Vorfeld hatte ich einige Cracks ausgemacht und beim Startschuss wurde ich nicht enttäuscht. Es ging direkt flott los. Ich positionierte mich in den Top 10 und konnte die Führenden stets in Sichtweite behalten.

Als mir Andi nach dem 5 km Auftaktlauf eine Zeit von 17:20 zurief, war ich schon etwas verdutzt, da ich gefühlt nicht so schnell unterwegs war. Dann ging es auf den 20 km Radkurs, der aus 4x5 km bestand. Die wirklich gerade Strecke, mit vereinzelten Unterführungen, war ideal um richtig Gummi zu geben. Aber gerade die ersten Kilometer merkte ich dann schon, die schweren Beine vom Laufen. Aber nach und nach konnte ich einen guten Rhythmus finden und den Rest der Strecke angehen.

Im Vergleich zum letzten Jahr konnte ich die Radzeit um etwa 30 Sekunden verbessern, obwohl ich auch noch wesentlich schneller läuferisch unterwegs war. Aber auf dem Rad geht auf jeden Fall immer noch mehr nach oben. Ich arbeite mich langsam voran.

Den abschließenden 2,5 km Lauf konnte ich nochmal richtig ballern und lief eine Zeit von 9 Minuten. Völlig entkräftet, aber überglücklich erreichte ich die Zielgerade. Nach einer kleinen Stärkung mit Bananen, Äpfeln und reichlich Flüssigkeit warteten wir gespannt auf die Ergebnislisten.


Dann war es soweit, die Ergebnislisten wurden ausgehangen. Ich konnte es kaum glauben, ich wurde in meiner Altersklasse Erster. Voll geil.

Gesamt holte ich den 24. Platz in einer Zeit von 01:04:05. Und auch Katha konnte ein hammer Zeit einfahren.
Ein wirklich gelungener Tag, der echt Spaß gemacht hat. Nochmal ein dickes Dankeschön an Andi und Caro für den grandiosen Support. Am Nachmittag habe ich dann noch lecker gegrillt und die Beine hochgelegt.


Weitere Informationen zum Duathlon unter: www.run-roll.de





Mittwoch, 24. April 2013

Motivationsschub Wetter!!!

In der Hoffnung, dass am Sonntag vielleicht so schönes Wetter wie am Tag zuvor werden würde, machten sich Yannick, Sinan und ich auf zu einem netten Radtourchen durch das Bergische Land. Wir fuhren 65 km mit einigen Höhenmetern bei bedecktem Wetter. Das Tempo wechselte zwischen gemütlichen Töttertritt und kleinen Sprinteinlagen. Zurück bei Yannick gabs ein paar Träubchen und einen leckeren Coffee. Den Rest des Tages wurden die Beine hochgelegt.



Montag stand eine einstündige lockere Schwimmeinheit auf dem Programm, wo ich neben einigen Technikübungen 10x100 m geschwommen bin. Gestern war auf der Oberbergischen Straße Tempotraining mit dem Tri Club angesagt. Nachdem wir uns eingelaufen und Lauf-ABC gemacht hatten, liefen wir zunächt 15 min und nach einer kurzen Pause nochmal 7 1/2 min Paarläufe. Dass heißt 200 m Gas geben und dann 50 m Trabpause. War gut anstrengend.
Heute bei dem wirklich geilen Wetter konnte ich mich nicht zurückhalten und startete ein weiteres Radtourchen. Am Ende hatte ich 40 km auf dem Tacho. Auf dem Rückweg machte ich noch einen kleinen Zwischenstopp bei meinen Eltern, schlüpfte in die Laufschuhe von meinem Dad und lief nochmal 15 min volle Pulle an. Richtig hammer, so eine Minikoppeleinheit macht soo Spaß.
Heute Abend wird dann mit ein paar Kumpels bei kühlen Getränken, Chips und Toast Hawaii den Dortmunder Jungs beim Fuppes spielen zugeschaut.

Eine schöne Woche noch und frohes Trainieren wünsch ich Euch.




Mittwoch, 17. April 2013

Duathlon Trainingseinheit am Blausteinsee

www.mc-eschweiler.de
Heute ging es mit einem weiteren Wuppertaler Triathlet nach Eschweiler zum Blausteinsee. Auf dem Programm stand ein Duathlon. Jan machte die Kurzdistanz (9 km | 38 km | 5,4 km) und ich hatte mir die Sprintdistanz (5,4 km | 19 km | 3,6 km) ausgesucht.

Der Start von Jan war eine Stunde vor meinem und so konnte ich mir den ersten Lauf und Wechsel von Jan anschauen. Er hatte es mit einer starken Konkurrenz zu tun, konnte sich aber beim ersten Lauf in den Top 10 festsetzen. Nachdem er den sehr unscheinbaren Zugang in die Wechselzone verpasste, verlor er einiges an Sekunden und fiel daher leider zurück.

Aber er ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte sich wieder nach vorne. So kam er am Ende auf eine Zeit von 02:10:03 und den 25. Platz, 10. Platz in seiner AK. Echt flott unterwegs der Jan, da hab ich noch einiges vor mir.


www.aachener-zeitung.de
Bei mir lief es größtenteils richtig gut. Die anfänglichen 5,4 km bewältigte ich in 20:07 Minuten und kam als 9. in die Wechselzone. Auf dem flachen, aber windanfälligen 19 km Radkurs merkte ich die 3,8 km Schwimmeinheit vom Donnerstag, besonders in den Waden.
So kam ich auf eine für mich passable Zeit von 36:32 Minuten, wobei ich insgeheim auf eine bessere Radzeit gehofft hatte.

Einerseits sag ich mir, dass bei meinen Radzeiten noch sehr viel Luft nach oben ist und das mein Raddefzit mit ausreichend Fleiß und Kilometern auf dem Drahtesel runtergeschraubt werden kann. Andererseits ärgert es mich, dass ich auf dem Rad noch so weit weg bin. So hätte ich am Sonntag mit einer 2-3 Minuten besseren Radzeit mit gleichbleibender Laufzeit die Top 15 geknackt und wäre in meiner AK in den Top 3 gelandet. Naja weiter gehts, so hab ich wenigstens weiterhin etwas zu tun.

Bei dem abschließenden 3,6 km Lauf konnte ich schnell einen runden Laufrythmus finden, obwohl die Beine schon ganz schön schwer waren.
Den Zielbereich passierte ich bei 01:12:50 und wurde von Jan mit einem kühlen Erdinger empfangen. Ich war ganz schön im A... und freute mich um so mehr auf die Früchte und Kuchen im Zielbereich.

Ich konnte den 26. Platz erlangen und wurde in meiner AK sogar Vierter.

Fazit: Bei schönem Wetter mit Jan einen tollen Trainingswettkampf am Blausteinsee verbracht.

Dienstag, 9. April 2013

Thesis feat. Training

www.arbeitschreiben.de
www.endure.it
Die nächsten sieben Wochen stehen ganz im Zeichen meiner Bachelorarbeit, die quasi das Ende meiner Ausbildungs-/Studienzeit einläutet, bevor es mich im Juli zum Abschlusspraktikum nach Österreich zieht. In den letzten Monaten wurden von mir bereits Unmengen an Literatur gesichtet und ausgewertet. Heute ging es dann so richtig los. Nach einem leckeren Frühstück mit Brötchen und Kaffee fing ich an, in die Tastatur zu hämmern. Es lief richtig gut und ich hatte einen guten "Schreibflow". So stehen am Ende des Tages acht geschriebene Seiten zu Buche.

Heute Abend ging es dann auf die Bahn zum Tempotraining mit dem Tri Club, insbesondere um auf andere Gedanken zu kommen und den Kopf frei zu blasen.
So werden sich wahrscheinlich auch die nächsten Wochen gestalten. Dabei stehen sich mein Trainingsprogramm und die Thesisarbeit unter keinerlei Umständen im Weg. Ich kann mein Training wunderbar anpassen und auch einmal einschieben, wenn man beim Schreiben eine Blockade hat.

www.kino.de

Morgens früh aufstehen, ein paar Seiten schreiben und dann wird trainiert, gechillt und die Zeit mit meiner Freundin und meinen Freunden verbracht.

Am Ende jeden Tages kann ich dann kaputt, aber sicherlich glücklich und zufrieden einschlafen. (Natürlich im gemütlichen, von Büchern befreiten, Bett)